DIY Malerprojekt: Mountains are calling

Ich hatte mir für das letzte Wochenende ein kleines Malerprojekt vorgenommen, dass nicht nur mein Geologen-Herz, auch mein Einrichtungs-/Deko-Herz höher schlagen ließ.  Schon vor einiger Zeit hatte ich ein ähnliches Projekt auf Pinterest gesehen und war ganz hin und weg. Vor ein paar Wochen ist mir dann aufgefallen, dass die Wand an meinem Schreibtisch perfekt dafür wäre, also bin ich in den Baumarkt gefahren und habe kurzerhand Farbe und Pinsel gekauft.
Ich wusste, es würde aufwendig werden, aber nicht, dass ich dann doch anderthalb Tage dafür brauchen werde :D Aber die Mühe hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich liebe meine neue Wand und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Auch wenn wir nun die kommenden Jahre hier ganz sicher nicht ausziehen dürfen, damit die Mühe nicht umsonst war.

Falls ihr ein ähnliches Projekt starten wollt, möchte ich euch mein Vorgehen und natürlich das Endergebnis zeigen.

DIY Malerprojekt: Mountains are calling

Was braucht man?

♥ Pinsel (1-2 kleine und 1-2 große Pinsel)
♥ Farbe: Dunkelgrau und Weiß – gut deckend
♥ Bleistift
♥ Malerkrepp
♥ Mischbehälter (z.B. Marmeladengläser o.ä.)
♥ weiße/leere Wand

Für das DIY Malerprojekt Berge an die Wand malen braucht man weiße und dunkelgraue Farbe sowie Pinsel und Malerkrepp

Vorher Bild vom DIY Malerprojekt: Mountains are calling ohne Berge an der Wand

Los geht’s…

Zuerst habe ich die angrenzenden Wände mit Malerkrepp abgeklebt, damit ich an den Kanten nicht so sehr auf die anderen Wände achten muss und diese nicht auch noch mit Farbe bemale. Im Prinzip habe ich mir meine Leinwand abgegrenzt. Dann habe ich mit einem Bleistift die Konturen der Berge gezeichnet. Wenn ihr euch deckende Farbe gekauft habt, dann braucht ihr euch auch keine Gedanken über die Bleistiftstriche machen, die könnt ihr ganz einfach übermalen.
Ich habe mich für die Farbe von Alpina entschieden und war am Ende sehr zufrieden mit der Auswahl. Sie deckt super, auch wenn man mit den hellen Farben die dunklen überstreichen möchte. Natürlich bezahlt man für solch eine Farbe auch mehr, doch ich muss sagen, sie hat sich vom Preis her nicht so sehr von äquivalenten Angeboten der Hausmarke von Obi unterschieden. Würde die Farbe immer wieder benutzen (das wird wohl auch nötig sein, spätestens wenn wir ausziehen).
Um es mir während des malens einfacher zu machen, habe ich meine Bergflächen  durchnummeriert, damit ich auch immer die richtige Farbe für eine Fläche benutze,  vor allem wenn die Bergflächen nicht zusammenhängend waren.

Für das DIY die Kanten zu den angrenzenden Wänden mit Malerkrepp abkleben

Für das DIY Malerprojekt die Berge mit Bleistift an die Wand zeichnen und durchnummerieren

Ich habe meine Bergkonturen während des malens immer mal wieder angepasst und geändert. Also keine Sorge, eurer erster Entwurf muss nicht dann dem Endergebnis entsprechen, falls ihr mit einigen Stellen noch nicht zufrieden seid.

Sehr wichtig, damit es am Ende von der Perspektive her stimmt, sind diese 3 Punkte: ‚

  1. Nach oben hin immer heller werden, weil Objekte, die weiter weg von uns sind heller erscheinen (meist sogar bläulicher, aber das is hier nicht wichtig, da wir nur mir Grauabstufungen arbeiten)
  2. Nach oben hin immer weniger Details zeichnen, d.h. unten können eure Berge noch viele Ecken und Kanten haben, nach oben hin sollten sie immer weicher und weniger werden, da ihr auch bei realen Bergen mit der Entfernung immer weniger Details sehen könnt
  3. Malt eure Berge nach oben hin immer flacher, da es sonst impliziert, dass die hinteren Berge deutlich Höher sind als die forderen; ich gehe bei meiner Berglandschaft davon aus, dass es nur kleinere Höhenunterschiede gibt und nicht einer stark hervorsticht.

Tipps für das DIY Malerprojekt Berge an die Wand malen

Wenn ihr vorerst mit euren Konturen zufrieden seid, kann es mit der Farbe losgehen. Ich habe unten mit der dunkelsten Farbe begonnen. Die unterste und die oberste Farbe brauchen nicht gemischt werden. Nehmt für den unteren Berg einfach euer gekauftes Dunkelgrau und für den Himmel das Weiß. Die restlichen Grauabstufungen der Berge müssen gemischt werden. Ich habe immer erst die nächste Farbe angemischt, sobald ich mit einem Berg fertig war. Wichtig ist, dass ihr immer genug Farbe anmischt, lieber mehr als zu wenig, da es unmöglich sein wird die Farbe genauso erneut zu mischen. Außerdem habe ich den Rest der übrig geblieben ist immer noch aufgehoben, falls ich kleckern sollte oder ähnliches, damit ich Nachbesserungen anstellen kann (was doch relativ oft nötig war).
Ich habe gesamt 6 Grauabstufungen drin, zum Ende hin wurde es schon langsam knapp so zu mischen, dass man eine Abgrenzung zur oberen und unteren Fläche erkennt. Daher denkt daran, dass ihr nicht unendlich viele Abstufungen mischen könnt. Es sollte eine Abgrenzung zwischen den Bergen untereinander und zum Himmer möglich sein. Meist habe ich mit der schon gemischten Farbe weitergemischt (nachdem ich ein bisschen fürs Nacharbeiten beiseite geschafft habe). Ich habe für meine Wand fast den kompletten weißen Eimer aufgebraucht, aber nur sehr wenig von der dunkelgrauen Wandfarbe.
Praktisch kann es sein, wenn ihr die gemischten Farben auf ein Blatt Papier auftragt und dann eure neue Farbe immer daneben, um zu schauen, dass es Abgrenzung erkennbar ist.

Zum Ende nur noch das Malerkrepp abziehen und ggf. an einigen Stellen nachbessern. Gut ist auch am Abend die Wand mit künstlichem Licht zu bestrahlen und so eventuell noch ein paar Flecken zu sehen und ausbessern zu können. Im Tageslicht, konnte ich sie teilweise nicht so gut sehen.

Ergebnis des DIY Malerprojekts Berge an die Wand malen

Ich bin ganz verliebt ♥ – so vermisse ich die Berge vielleicht ein bisschen weniger :)

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