[Werbung] DIY Uhrenbox aus Bilderrahmen

[Werbung] DIY Uhrenbox aus Bilderrahmen

[Beitrag enthält Werbung für Holzkern | PR Sample von Holzkern]

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Anfang des Jahres habe ich mir ein kleines Projekt in den Kopf gesetzt. Ich wollte eine Uhrenbox bauen. Es ist nicht so, dass ich unendlich viele Uhren habe, aber ich mag Uhren und bin da oft auch wählerisch – es gibt nämlich sooooo schöne Uhren. Schöne Schmuckstücke, haben auch ein schönes Zuhause verdient. Es sollte gleichzeitig ein kleines Upcycling-Projekt werden, da ich Bilderrahmen benutzen wollte.

Ich muss sagen, dass ich am Ende wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis war. Umso schöner ist, dass mir Holzkern eine ihrer wunderschönen Uhren zur Verfügung gestellt hat. Ich habe mich nicht nur so sehr darüber gefreut, weil ihre Uhren super schön sind, sondern weil die Philosophie hinter den Uhren ebenfalls toll ist.

Mit dem Rabattcode ‘handmade15‘ bekommt ihr außerdem bis Ende März 15% Rabatt auf euren Einkauf bei Holzkern.

Holzkern

Holzkern ist noch ein sehr junges Unternehmen, was 2015 entstanden ist. Die Marke steht dafür, sich mit Hilfe der Natur von Alltagsstress und Leistungsdruck frei zu machen.
Als Geologin kann ich mich sehr gut damit identifizieren. Natur ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Seins, auch wenn man in einer Großstadt wohnt. Früher oder später braucht jeder eine Auszeit. Ich nehme mir diese am liebsten bei einem Spaziergang im Wald (jaja, ich bin ein absolutes Wald-Kind, dieser Geruch, ich liebe ihn), in den Bergen oder am Strand. Man kann die Gedanken schweifen lassen, tief durchatmen und hat das Gefühl, dass sich die Welt für einen Moment langsamer dreht.
Wieso mir das so wichtig ist? – Ich bin absolut gar kein Fan der heutigen Leistungsgesellschaft, die ich für absolut überbewertet halte. Es ist Teil unserere Gesellschaft, aber es ist wichtig, dass man sich hier und da Zeit für sich nimmt, dazu eignet sich doch am besten die Natur 

Für ihre Uhren benutzt Holzkern die beiden wunderschönsten Rohstoffe, die unsere Erde zu bieten hat: Holz & Gestein. Ihr findet Uhren mit Ziffernblättern aus Holz oder Gestein. Damit ist jede Uhr einzigartig.
Außerdem finde ich toll, dass die Uhren trotzdem nicht klobig sind. Ich habe ein sehr schmales Handgelenk, da sieht es immer komisch aus, wenn man so einen Klotz am Arm trägt.
Holzkern unterstützt mit den Einnahmen Projekte zum Klimaschutz, soziale Hilfestellung und Umweltschutz, da ihr Motto lautet:

Mehr Geben als Nehmen

Für mehr Informationen lese einfach hier nach.

Ich habe mir übrigens die Phoenix ausgesucht

Die Uhrenbox

So nachdem ich euch ein bisschen von Holzkern vorgeschwärmt habe, zeige ich euch natürlich auch noch, wie die Uhrenbox entstanden ist und wie ihr sie nachbauen könnt.

Für das DIY braucht ihr:

2 tiefe Bilderrahmen
Acrylfarbe oder Lackfarbe
Kleber
Leder und/oder Kunstleder
2 Scharniere +passende Schrauben
♥ einen Nagel
♥ Bilder-Klappöse bzw. Bilderaufhänger + zwei kleine Nägel
♥ Füllwatte
♥ Nadel & Faden
♥ Schere
♥ Schmirgelpapier
♥ Zange
♥ Schraubendreher

So geht’s…

Zuerst nehmt ihr alles aus den Bilderrahmen, einschließlich dem Deckglas (bei mir ist es Plexiglas). Habt ihr eure Bilderrahmen gleich in der Farbe gekauft, wie ihr auch eure Uhrenbox haben wollt, dann könnt ihr die nächsten Schritte überspringen. Ich habe meine nämlich angemalt und sie dazu vorerst mit Schmirgelpapier bearbeitet, damit die Farbe besser haftet.

Ich habe Acrylfarbe benutzt. Leider hat Acrylfarbe den Nachteil, dass es nicht stoßsicher ist, d.h. schnell abblättert. Vermutlich ist Lackfarbe besser, die hatte ich aber nicht Zuhause, daher kann ich dazu leider keine Erfahrungswerte geben.

Sobald der Bilderrahmen nach ein paar Schichten Farbe deckend bemalt ist, können auch schon die Scharniere angebracht werden. Davor habe ich noch die Nopsel im Bilderrahmen rangedrückt (keine Ahnung, ob die einen Namen haben).

Dann habe ich die Scharniere so angeordnet, wie ich sie anbringen wollte und die Löcher mit einem Bleistift markiert. Dann konnten auch schon die Schrauben reingedreht werden. Ich habe das händisch mit einem Schraubendreher gemacht. Geht aber natürlich auch mit einem kleinen Bohrer oder Akkuschrauber. Achtet bei den Schrauben darauf, dass sie nicht so lang sind, dass sie beim reindrehen durch das Holz gedreht werden können. Geht dazu am besten mit dem Bilderrahmen in den Baumarkt und haltet verschiedene Schrauben ran. Außerdem muss der Kopf groß genug sein, dass er nicht durch die Löcher der Scharniere rutscht.

Dreht alle Schrauben erst ganz am Schluss richtig fest, damit es nicht zu viel Spannung auf einem Loch gibt.

Als nächstes habe ich mich um die Unterseite der Box gekümmert. Dazu habe ich von einem der Einlegeböden alle Aufhängungen und den Standfuß entfernt. Man konnte sie ganz einfach mit einem Schraubendreher abhebeln. Danach habe ich 2 Lederstück auf die Größe zugeschnitten, einmal in Schwarz für innen und einmal in Braun, passend zur Außenseite der Box und sie auf beide Seiten geklebt.

Nun kann der Boden, wie auch das Plexiglas für den Deckel in die Bilderrahmen geklebt werden.

Dann habe ich mit dem Innenleben der Box weitergemacht. Ich wollte innen alles in schwarzem Leder haben (außer der Deckel, der sollte so bleiben). Daher habe ich mir für die Ecken das Leder entsprechend zugeschnitten und eingeklebt.

Nun habe ich oben auf die Kanten Kunstleder geklebt. Kunstleder hat den Vorteil, dass es dünner ist.

Für den Verschluss habe ich eine Bilder-Klappöse und einen Nagel benutzt. Weil die eckige Form nicht so praktisch war beim Schließen, habe ich die Klappöse mit einer Zange aufgebogen, abgerundet und wieder zusammengebogen. War etwas fummelig, hat sich aber gelohnt. Achtet beim Anbringen der Öse bzw. des Nagels auf jeden Fall darauf, dass ihr die Box auch verschließen könnt. Ich habe erst die Öse mit den 2 kleinen Nägeln angebracht (ich musste meine beiden Nägel innen mit einer Zange abknipsen, weil sie zu lang waren, achtet darauf, dass es keine Verletzungsgefahr gibt) und dann den Nagel zum Zuhalten der Box, weil man so sehr gut abgesehen konnte, wann man die Box noch schließen kann.
Auch hier achtet darauf, dass der Nagel nicht zu lang ist, damit er nicht innen durch das Leder stößt.

Nun fehlt nur noch das Innenleben für die Uhren, damit sie auch schön zur Geltung kommen. Ich habe mich entschieden drei kleine Kissen zu nähen, um die man dann die Uhr verschließen kann. Meine Kissen sind am Ende 12 * 8 cm groß, wobei das darauf ankommt, wie groß eure Bilderrahmen sind. Das heißt, ich habe mir ein Rechteck mit den Maßen 12 * 16 cm auf mein Kunstleder (Kunstleder ist leichter zu nähen als echtes Leder ;) ) übertragen, dieses mit +0,5 cm ausgeschnitten und in der Mitte längst gefaltet.
Messt euer Innenleben der Box aus und schlagt etwas 2 cm drauf, dann solltet ihr etwa die Maße eurer Kissen haben. Probiert es einfach aus und passt gegebenenfalls die Werte an.

Dann kann es auch schon zusammengenäht werden. Dadurch, dass das Kissen in der Mitte gefaltet wurde, spart man sich eine Kante zusammenzunähen.

Lasst am Ende ein kleines Stück frei, dort wird dann nach dem umdrehen die Füllwatte reingequetscht. Davor jedoch habe ich noch die Ecken weggeschnitten, damit sie nicht so klumpig werden.

Nun das genähte Stück durch das freigelassene Stück umdrehen und mit Watte befüllen. Dann das Loch zunähen.

Wenn ihr das drei Mal gemacht habt, seid ihr fertig und eure Uhren können endlich in ihr neues Zuhause ziehen.

Seid ihr auch so verliebt in die Box und die Uhr

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